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Künstleragentur


Eröffnung des neuen Akki-Hauses
 
Akki im neuen Domizil am alten Standort

Neubau für 2,2 Millionen Euro fertig gestellt

Die Jugendfreizeiteinrichtung Akki eröffnete am 5. März das neue Domizil an der Siegburger Straße 25. Dabei wurde offiziell der Schlüssel des Hauses durch Burkhard Hintzsche, Jugenddezernent der Stadt, und einem Vertreter des Landes überreicht. Akki ("Aktion & Kultur mit Kindern") ist bereits seit Dezember in dem Verwaltungstrakt des Hauses eingezogen, um das neue Programm für das Jahr 2006 vorzubereiten. Die Stadt Düsseldorf baute für 2,2 Millionen Euro einen Neubau und beteiligte sich etwa zu 30 Prozent an den Baukosten. Weitere Mittel kommen aus dem Landesjugendplan und dem Förderprogramm Soziale Stadt im Rahmen der Stadterneuerung.

Der Neubau liegt an der Siegburger Straße auf dem ehemaligen BUGA- Gelände neben der Philipshalle. An gleicher Stelle hatte Akki in den alten BUGA-Pavillons Unterkunft gefunden. Wegen der maroden Bausubstanz mussten diese jedoch abgerissen werden. Während der Bauzeit hatte Akki Unterkunft in dem alten Straßenbahndepot an der Siegburger Straße 85 gefunden.

Das Projekt wurde in dem vorgegebenen Kosten- und Zeitrahmen von 15 Monaten vom Immobilienmanagement der Stadt errichtet. Die Verwaltung von Akki und die Aktionen mit Kindern sind zukünftig in zwei Gebäuden mit einer Gesamtnutzfläche von 1.295 Quadratmetern untergebracht. In einem Gebäudeteil entstand ein neues modernes Zentrum mit einem 300 Quadratmeter großen Aktions- und Veranstaltungssaal.

Das architektonische Konzept wurde im engen Dialog mit dem künftigen Nutzer entwickelt. Das neue Haus fügt sich, trotz gegenüber den Vorgängerbauten deutlich gestiegenem Volumen und Flächenangebot, harmonisch in die Naturlandschaft des Südparks ein und schafft einen neuen spezifischen Ort in Stadtteil Oberbilk. Die Aufgabe einerseits einen modernen Veranstaltungssaal inmitten einer Grünanlage zu schaffen und andererseits die kreative Wahrnehmung der Kinder zu mobilisieren ist gelungen. In einem Gebäudeteil finden die Akki-Verwaltung mit Büros, der Fundus, eine Nebenstelle der Werkstatt für angepasste Arbeit und ein Gästeappartement Platz. Ein zweiter Teil umfasst Foyer, Forum, drei Workshops, Sanitärbereiche, Nebenräume und den großen Saal als Aktionsbereich sowie eine öffentliche Toilette für den Park. Der Entwurf stammt vom Architekturbüro Vogt & Partner, Düsseldorf.

Akki ist außerschulischer Lernort der kulturellen Bildung für Kinder und Jugendliche. Aktivitäten finden in den eigenen Räumen statt, aber auch mobil im ganzen Stadtgebiet. Akki startete seine Arbeit 1985 und hat sich seither mit seinen Kulturprojekten für und mit Kinder(n) einen Namen gemacht. 1996 erhielt Akki den Sonderpreis des Deutschen Kulturpreises der Stiftung Kulturförderung München und wird vom Land NRW als Jugendkunstschule gefördert. Zu den in Düsseldorf bekanntesten Kulturprojekten gehört "Düsseldörfchen – Stadt der Kinder". Immer in den Sommerferien veranstaltet der Verein im Auftrag des Jugendamtes ein großes Ferienprojekt, bei dem über 200 Schulkinder eine eigene Stadt bauen. Jedes "Düsseldörfchen" steht unter einem anderen Schwerpunkt: Mal geht die Reise ins Mittelalter, mal in die Zukunft. Mal macht Düsseldörfchen Theater, mal Politik.

Über 13.000 Kinder und Jugendliche nutzen das Kulturangebot von Akki jährlich. Etwa 50 Prozent des jährlichen Finanzbedarfes werden von der Stadt Düsseldorf auf der Basis einer Leistungsvereinbarung erbracht. Sechs Prozent steuert das Land NRW bei. Der jährliche Eigenanteil an der Finanzierung von Akki beträgt 44 Prozent. Es arbeiten dort sechs Vollzeit-Mitarbeiter und zwei Halbtagskräfte. Zwei Honorarkräfte und zwei Zivildienstleistende unterstützen das Kernteam. Text: (bla - Stadt Düsseldorf) - Fotos: AKKi, Norbert Machinek




Weitere Informationen von AKKi

Informationen der Stadt Düsseldorf